Der Heile Baum AB BY / ÉP FA (3)
13. Mai 2012 von Zoltán
Der “Heile Baum“ AB BY / ÉP FA (3)
© Zoltán Ludwig Kruse
In einigen mittelalterlichen Fresken in der Toskana ist die Zusammengehörigkeit der geschlechtsspezifischen Namen der Fruchtbarkeitssymbolik mit dem “Baum“ eindrucksvoll reflektiert. Sie bekunden unmissverständlich, dass die bilddarstellerische Assoziation dieser Elemente eindeutig im Lautsprachlichen wurzelt. Kürzlich suchte ich zwei Orte verschiedener Qualität auf, um diese Gegebenheit für meine verehrte Leserschaft licht-bildlich zu dokumentieren und zu vermitteln. Einer befindet sich in der Stadt, während der andere in wilder, unberührter Natur verborgen liegt. Beide sind, wohl gemerkt, Wasser-Orte.
Im zentral liegenden Quell-Wassergebäude “Il Fontanile” der Stadt Massa Marittima ist vor einigen Jahren, bei Restaurierungsarbeiten, ein mittelalterliches Fresko mit einem in seiner Art einzigartigem ”Bau~m des Lebens” zum Vorschein gekommen. Seine Äste haben kleine gelbe Blätter und tragen sonderbare Früchte: es sind lauter männliche Glieder, Pe~n~ise/Pha~ll~i. Die kundigen Planer der Anlage haben den Ort der Ausführung dieses zauberhaften “Baumes der Fruchtbarkeit“ passend gewählt: er befand sich ursprünglich in unmittelbarer Nähe vom fließenden Quell- “Wa~ss~er“, des Lebens Ursprung. Unter diesem Fülle und Fruchtbarkeit vermittelnden ”Pha~ll~us-Bau~m” (mag. FA~SZ – FA) weilen festlich gekleidete Damen. Sie haben, offensichtlich, seine Geschenke “erkannt“. Ihre Verhaltensweisen sind unterschiedlich: die eine versucht mit Hilfe eines Stockes eine “Frucht“ zu ergattern, die andere hält eine Frucht bereits in ihrer Hand, unauffällig, halb-verdeckt hinter dem Rücken; zwei von ihnen scheinen “sich in die Haare kriegend“ um eine Frucht zu streiten usw.. Die symbolträchtige Botschaft der fliegenden Raben-Vögel ist ebenfalls bedeutsam. Als ein sprechender Vogel gilt er als klügster und dadurch prophezeiungsfähiger Vogel unter den Artgenossen. Die Symbolik des Raben ist bekanntlich von Ambivalenz gekennzeichnet: entweder ist er solares Symbol für Weisheit (Bote des Sonnengottes; heiliger Rabe von Fruchtbarkeitsgöttinnen; Lugh’s Begleiter sind Zauberraben; die Raben Hugin “Denken“ und Munin “Gedächtnis“ sind Wotan’s unentbehrliche Kundschafter), oder aber Sinnbild der Dunkelheit, Unreinheit, Sünde, Zerstörung und des Betruges (vorwiegend im jüdisch-christlichen Kulturbereich). Bei aufmerksamer Betrachtung des Fresko, das besonders suggestiv für Spiegelungen ist, lassen sich da so manche subtile, bewegende Botschaften erschließen.
Am Gewölbe des in den Tuff-Fels eingemeißelten Gebetsraumes der Templer-Einsiedelei “San Colombano“ im Fiora Tal sind Fresken zu erkennen, die in einer Feldersequenz, zwar etwas anders dargestellt als im Fresko von Massa Marittima, dennoch die selbe komplexe, baum- und geschlechtseigene Thematik der Fruchtbarkeit vermitteln: Rauten – das weibliche schöpferische Prinzip, Symbol von Fruchtbarkeits-Göttinnen; sprießende Samen – erstaunlich ist hierbei die Übereinstimmung der früh-mittelalterlichen Darstellung mit jener des viertausend Jahre früheren kingir/šumerischen Ideogrammzeichens MU (↔ mag. MAG “Samen, Kern, Spross, Nachfahre“), Labat, Deimel Nr. 61 “Mann, Held, Sohn, Baum, Holz, grade, Spitze, Hochsein, Samen, Nachfahre“; Bäu~me; Pe~n~ise/Pha~ll~i und Herz-Vu~l~ven. Die Nebeneinanderstellung von Sonnenlicht-pe~n~etrierte Öffnung (Loch – Lugh – Licht – lux – lu~ce|cie~lo) und Vulva vermittelt die große Botschaft: “Das helle, uralte Sonnen-Licht befindet sich im Inneren, in der Vulva“. Auf wundersame Weise findet man sie im Magyarischen in ursprünglicher verbaler Einheitlichkeit realisiert im Satz: A FÉNY~ES VÉN NAP FÉNY BENN VAN A BENN~BEN, A PIN~Á~BAN.
Sprachliche Realisierung der ineinander-greifenden Wurzelideen von ”Hinein” – ”Baum” – ”Wasser” im Magyarischen
Unter den europäischen Sprachen ist die essenzielle, wandelbare Kernform PA, als system-bildende Grundlage eines umfangreichen lautlich-inhaltlichen Wortnetz-werks, soweit es mir bekannt ist, lediglich im agglutinierenden Magyarischen erhalten geblieben; und zwar in den Wandlungsgestalten: BE, BŐ, BÚ, BŰ, FA, FI, FŰ, FŐ/FE~J, FÜ~L, VŐ. Wie man in der nachfolgenden Wortsphäre, die zwar unvollständig dennoch repräsentativ ist, entdecken kann, ist die Anwendung des Urwortskerns PA/BA/FA/VA im Magyarischen nicht beschränkt auf den stimmigen Ausdruck der ineinander-greifenden Bedeutungskomplexe ”Hinein” – ”Baum” – ”Wasser”, sondern es dehnt sich aus auf den Ausdruck eng-verwandter Bedeutungskomplexe, die die verschiedenen Valenzen von ”Innewohnen, Innigkeit, Intimität, Eindringlichkeit” ausdrücken.
Nach innen gerichtete Bewegung – Weit-/Innensein: BE “ein, hinein, herein“ (↔ sanskr. pa- “Trinken, der Trinkakt“, lat. bi~be~re, it. be~re, türk. be~si “Ernährung, be~sin “Nahrung“, be~slemek “ernähren“) Erw. BE~L ”Inneres”, BÉ~L ”Darm, Eingeweide”, BE~LE “in es/sie/ihn hinein“, BE~L~ÜL “innerhalb, inwendig“, BE~L~SŐ “Innere, innerlich“, BE~NN/BE~NT “innen“, BE~N~DŐ ”Wa~n~st, Pa~n~sen”, BE~N~SŐ ”Inneres, Innerstes; innenseiend, intim (Seele)”, BE~N~SŐ~SÉG ”Innigkeit, Intimität“, BÉ~N~A “gelähmt“; BŐ “weit, breit“, Erw. BŐ~SÉG ”Weite; Fülle”, BŐ~G ”brüllt, heult”, BŐ~G~Ő ”heulend; Contrabass”, BÖ~M~BÖ~L ”brüllt”, BŐ~SZ ”grimmig”, BO~SSZ~Ú ”Rache, Vergeltung”, BO~SZ~OR~KÁNY ”Hexe”; BÚ “Gram, Kummer“ (innen in der Seele), Erw. BÚ~S “traurig, wehmütig”, BÚ~S~UL ”grämt sich”, BÚ~G ”dröhnt, braust”, BÚ~J “steckt (drinnen)“, BÚ~J~Ó ”sich versteckend”, BÚ~J~ÁS ”Verstecken, Schlüpfen”, BU~J~A ”üppig; lüstern, wollüstig”, BE~BÚ~J~ÁS ”Hineinschlüpfen”, BÚ~J~KÁL ”versteckt sich herumtreibend”, BÚ~V~ÁR ”Taucher/in”, BA~NY~A “Vettel, alte Frau“, BA~BO~NA ”Aberglaube” usw.
Bauschige, wulstige Körperteile, Körper und Tiere: BÚ~B “Hau~be“, BA~B “Boh~ne“, PÚ~P “Bu~ckel“, BÁ~B “Hand~pu~ppe“, BA~BA “Pu~ppe, Ba~by“, BÁ~BA “Hebamme”, BI~M~BÓ ”Knospe” (it. ”Kind”), BÓ~BI~TA ”Schopf”, BO~GYÓ “Bee~re“, BO~G ”Knoten, Knauf”, BO~G~ÁR ”Käfer”, BO~K~OR ”Bu~sch”, BO~G~LYA ”Schober, Dieme”, BÓ~JA ”Bo~je”, BO~LY~G~Ó ”Planet”, BO~JT ”Quaste”, BU~N~KÓ ”Keule”, BU~Z~OG ”wallt”, BU~Z~G~Ó ”inbrünstig”, BU~Z~OG~ÁNY ”Streitkolben”, BO~HÓ ”kindlich”, BO~HÓ~C ”Clown”, BU~GGY ”Bau~sch, Aus~bau~schung”, Erw. BU~GGY~AN ”quillt/bau~scht hervor”, BU~GYI ”Schlüpfer”, BU~N~DA ”Pelz”, PU~HA ”weich” (eisenken/-graben ins Weiche), BO~CI ”Kälbchen”, BO~CS ”Bärenjunge” usw.
Innige Gefühlsempfindungen, eindringende oder sich äußernde innige Eigenschaften: BŰ “Zauber“ (innerer Z.; wirkt beeindruckend), Erw. BŰ~V~ÖS ”zaubervoll”, BŰ~V~ÉSZ ”Zauberer”; BÜ~SZ~KE ”stolz”, BÜ~SZ~KE~SÉG ”Stolz”; BŰ~Z ”Gestank” (eindringender Geruch), Erw. BŰ~Z~ÖS ”stinkig”, BŰ~Z~L~IK ”stinkt”; BÍ~Z “vertraut, überlässt“ (bewirkt durch Beeindrucken), Erw. BÍ~Z~Ó “vertrauend“, BI~Z~ONY “wahrlich, gewiss“, BI~Z~ALOM “Vertrauen, Zutrauen“; BÁ~J “Anmut“, Erw. BÁ~J~OS ”anmutig”, BO~L~DOG ”glücklich”; BA~J “Unheil, Unglück“, Erw. BA~J~OS ”unheilig, problematisch”; BÁ~N “bereut“, Erw. BÁ~N~T “quält, plagt, kränkt“, BÁ~N~AT “Wehmut“; BŰ~N “Sünde“ (↔ gr. poi~n~é ”Buße, Sühne, Zahlung”, lat. poe~n~a “Buße, Strafe, Pei~n, mhd. pi~n~e“, mlat. pe~n~a “Höllenstrafe“, pe~n~itentes ”die Büßer”, it. pe~n~a “Strafe, Bestrafung“, pe~n~are “leiden“, pe~n~itenza “Reue, Buße“, pe~n~itente “büßend, reuig“, lat. pe~cc~are “verkehrt handeln, sündigen“, pe~cc~atum/-us “Sünde, Vergehen“, it. pe~cc~a “Fehler, Mangel“), BŰ~N~ÖS ”sündig, Sündige/r”, BÜ~N~TET ”bestraft”, BŰ~N~TET~ÉS ”Bestrafung”, BO~CS~ÁT ”verzeiht, lässt”, BO~CS~ÁN~AT ”Verzeihung” usw.
Vom Erdboden aus hoch zum Licht wachsende Pflanzen- und Baum-Geschöpfe: FŐ~D/FÖ~LD (arch. PO~T) ”Erd-Bo~d~en”, FE~L/FÖ~L ”hinauf”, FŰ “Gras“, Erw. FÜ~V~ES ”begrast”; FA “Baum, Holz“, Erw. FÁ~S “holzig; be~bäu~mt“, BÜ~KK Bu~che (lat. fa~gus), BÜ~KK~FA ”Bu~chen-Bau~m”, FŰ~Z ”Wei~de; flechtet”, FŰ~Z-FA ”Wei~den-Bau~m”, FE~NY~Ő ”Tanne, Fi~ch~te”, FE~NYŐ-FA “Tannen-Bau~m“ (lat. a~bi~es, it. a~be~te, engl. pi~ne, fi~r), FÜ~G~E ”Fei~ge” (lat. fi~cus, it. fi~co engl. fi~g, frz. fi~gue mhd. vi~ge, ahd. fi~ga), FÜ~G~E-FA ”Fei~gen-Bau~m”, FÜ~GG ”hängt (herab)”, FÜ~GG~Ő ”Anhänger; (an-, ab-) hängend” usw.
Einwirkende, belebende, obere Himmels-Erscheinung: FÉ~NY ”Licht, Schein, Glanz, Schimmer” (das durchs Fe~n~ster pe~n~etrierende; ↔ gr. fen~gári “Mond“, fen~go “leuchten, strahlen“, fa~n~ári ”Laterne”, fa~n~ós ”Scheinwerfer”, fa~n~erá ”sichtlich”, fa~n~érosi ”Offenbarung”), FE~NN/FE~NT ”oben”, Erw. FÉ~NY~ES (↔ Ve~n~us, aägypt. Be~nn~u, gr. Phoe~n~ix, it. Fe~n~ice) ”lichtvoll, leuchtend”, FE~N~SÉG ”Hoheit, Durchlaucht, Erhabenheit”, FÉ~NY~ES~SÉG ”Glanz, Schein, Pracht”. usw.
Tierisch-menschliche, hervorstehende oder versenktliegende Körperteile; das hörende Ohr, die heiligen Reproduktionsorgane; vom Erdboden hochragende Gegenstände; das Feuchtbiotop; Wertschätzung: FŐ/FE-J ”Haupt, Kopf”, FÜ~L “Ohr“, BE~L-FÜ~L ”Innen-Ohr”, Erw. FÜ~L~ES ”beohrt”, FÜ~L~EL ”horcht”, FA~SZ “Pe~n~is, Pha~ll~us“ (↔ sanskr. pá~s~as, pi~n~dika, gr. pha~ll~os, it. fa~ll~o, pe~n~e, rum. pu~lă; lat. fā~s ”göttliches Recht, Gesetz; das sittlich Gute, Erlaubte; türk. ba~ş ”Kopf, Haupt; Spitze, Anfang”, pa~ş~a ”General”), BO~T ”Stock” lat. ba~c~ulum, it. pa~l~o, ba~s~tone, mecher/etruskisch Pa~t~era (die Opferschale mit zentraler Erhebung), PU~C~A ”Pi~mmel”, PI~N~A, PI~CS~A “Scheide, Va~g~ina, Vu~l~va, vulg. Fo~tz~e“ (↔ mhd. vu~t, engl. mdal. fu~d, aisl. fu~d-, Hunds-fo~tt, it. fi~c~a, rum. pi~z~dă, alb. pi~ç~ka, pi~h~di), PO~CS~O~LYA (die pi~tsch~e-pa~tsch~e-naße/feuchte, Leben-zeugende, somit heilige) ”Pfü~tz~e” (↔ sanskr. pi~cch~a~la ”schleimig, schlüpfrig”, pa~c~ya ”reif-werden, reifen”; lat. pu~t~eus, it. po~zz~o, niederl. pu~t ”Brunnen, Schacht, Grube”, engl. pi~t ”Grube”, dän. py~t, it. po~zz~a, po~zz~anghera ”Pfü~tz~e, Lache”); BÓ~K ”Kompliment” (span. complir, it. compiere ”an-/erfüllen”), BÓ~K~OL ”schmeichelt”, BE~CS “Wert“, BE~CS~ES “wertvoll“, BE~CS~ÜL “schätzt“, BE~CS~ÜL~ET “Ehre“ usw.
Lebens-Flüssigkeiten, ihre Eigenschaften; die Nieren: VÍ~Z ”Wa~ss~er” (↔ engl. wa~t~er, schwed. va~tt~en, russ. vo~d~a; gelangt zur Anwendung auch in Namen alkoholischer Getränke wie z. B. Vo~d~ka oder Whi~s~ky, die eigentlich die Bedeutung “Wä~ss~erchen“ VÍZ~KE/VIZ~ECS~KE ausdrücken), VE~S~E ”Niere” (inneres Wa~ss~erorgan), PI~PI ”Pi~pi”, PI~S~I ”Pi~ss~e”, VI~SZ “trägt, führt”“, Erw. BE-VI~SZ ”hinein-trägt”, VE~SZ “nimmt“, Erw. BE-VE~SZ ”hinein-nimmt”, VÉ~SZ ”Unheil”, VE~SZ~ÉLY ”Gefahr” usw.
Emission – Penetration gekennzeichnete Tätigkeiten, der heilige Geschlechtsakt: BE~SZ~ÉL ”spricht” (wörtl. ”hinein Wind”; in den Raum und ins Ohr ”hinein”), BE~SZÉL~Ő ”sprechend, Sprecher/in”, BE~SZÉL~ÉS ”Sprechen”, BE~SZÉL~GET ”spricht einher”, BE~SZÉL~GET~ÉS ”Gespräch”; BA~SZ~IK ”koitiert, vulg. fi~ckt, bu~mst, vö~gelt”, BA~SZ~Ó ”koitierend, vulg. fi~ckend, Fi~cker”, BA~SZ~ÁS ”Koitus, vulg. Fi~cken, Bu~msen, Vö~geln” (↔ engl. vulg. fu~ck~ing, it. fo~tt~ere, rum. fu~t~e, alb. ba~sh~kim, ba~sh~koj ”paaren”, ba~sh~kohem ”sich paaren”) usw.
Männliche Tiere, Menschen und ihre eindringenden/-führenden Taten: BI~KA “Stier“, BA~K “Bo~ck“ (it. be~cco ”Bo~ck; Schna~be~l”), BÖ~LÉNY ”Wi~sent, Bi~son”, BÖ~K “stößt, sticht“, BE-BÖ~K “hinein-sticht/-stößt“; BÁ~CS~I “Onkel” (erwachsener Mann), PA~S~AS ”Kerl” (↔ sanskr. pá~s~as ”Pe~n~is”), FI/FI-Ú ”Sohn, Junge” (↔ lat. fi~lius, fi~lia, it. fi~glio/a, rum. fi~u, bă~iat, fi~cior, “Sohn, Jüngling“, fa~tă ”Mädchen”), A~PA-FI ”Vater-Sohn”, VŐ “Schwiegersohn“, Erw. VŐ-FÉ~LY ”Brautführer”, VŐ-LEGÉNY ”Bräutigam“, PÉ~K ”Bä~ck~er” (↔ sanskr. pa~c ”ba~ck~en, kochen”).
In naß-feuchtem, oder dunklem Milieu lebende Tierwesen, ihre Eigenschaften: BÉ~KA “Frosch“ (weilt in der nassen ”Pfü~tz~e”), BÉ~KE “Friede“ (lat. pa~cem, it. pa~ce, engl. pea~ce), BÉ~KÉ~S ”friedlich”, BA~G~OLY ”Eule” (↔ die mech./etr. Nymphe-Sibylle VE~G~OE/VE~C~U/BE~G~OE/VE~G~OIA; von ihr stammen die Agrimensur und Blitzwahrsagung enthaltenden ”Vegoischen Bücher”) usw.
Einschneidende Eigenschaften, Zustände: VA~K “blind“ (in sich ”hinein” schauend), VÉ~G “Ende, Grenze, Bestimmung“ (die sich einstellt, zeigt), VÍ~G ”fröhlich, heiter”, VÁ~G “schneidet, haut, schlägt“ (hinein), Erw. VÁ~G~ÁS “Schnitt“, BE-VÁ~G~ÁS “Ein-schnitt“, VÁ~G~ÁNY (↔ Va~g~ina) “Gleis“ (↔ Geleit, gleiten); FÁ~J ”schmerzt” (innendrin), FÁ~J~Ó ”schmerzend”, FÁ~J~ÁS ”Schmerzen”, FÁ~J~DALOM ”Schmerz” usw.
Versenkt liegende Örtlichkeiten: PI~N~CE “Keller“ (eingegraben in den Erdboden), BÁ-NY~A “Bergwerk“, VÖ-LGY ”Tal” (↔ lat. va~llis, it. va~lle, frz. va~llée, rum. va~le, engl. va~lley), Erw. VÖ~LGY~ES ”talig, betalt” usw. usf..

















