Labyrinth und Hochzeit
14. Juni 2008 von Erwin
Das Labyrinth passt gut zu einer Trauung. Zuerst einmal als Bild für den gemeinsamen Lebensweg des Brautpaares, der an diesem Tag beginnt. Dann lässt sich damit auch die Hochzeitsgesellschaft nach der feierlichen Zeremonie in der Kirche etwas auflockern. So kommt man sich formlos und ungezwungen näher, kann sich nach dem Sitzen in der Kirche etwas die Beine vertreten. Und vielleicht erinnert man sich sogar an seinen eigenen verschlungenen Lebensweg bis zu diesem Tag und zu diesem Ort?
So geschehen bei der Hochzeit von Claudia und Konstantin in der kleinen Kirche Maria im Weingarten in Volkach.


Von so einem Labyrinth als Hochzeitsaktivität habe ich noch nie gehört, aber das ist ja das tolle an Hochzeiten. Es gibt so viele unzählige Anregungen und man kann sich seine Lieblingsrituale aussuchen. Jeder der Organisatoren und Gäste bringt ja neuen input mit. Aber wie genau läuft denn dieses Labyrinth Ritual ab? Das würde mich ja doch mal stark interessieren, könnte mir da unzählige tolle Varianten vorstellen. Vielleicht werde ich das in Zukunft auch mal vorschlagen!
Die eigentliche Trauung fand bei dieser Hochzeit in der Kirche statt.
Vor dem Gang ins Labyrinth versammelten sich alle Gäste um das Labyrinth und es gab eine kurze Einführung zum Thema. Das Brautpaar ging dann als erstes ins Labyrinth und hat in der Mitte die Glückwünsche der übrigen Teilnehmer entgegen genommen. Begleitet war das Ganze durch Harfenmusik.
In Amerika gibt es auch Labyrinthbegeisterte, die sich in einem Labyrinth trauen lassen. Bei uns wäre das etwas neues.
Wer traut sich und macht den Anfang?
Der Ablauf oder das Ritual bleibt jedem selbst überlassen. Auf Englisch habe ich dazu in Büchern schon etwas gefunden.