In Werneck war der Weg weg
10. Juli 2008 von Erwin
Vor zwei Tagen bekam ich als Mitbringsel von Ilse aus Wien ein kleines Buch mit ihrem Essay: Durch den Schleier der Zeit. Ich habe ein bisschen darin gelesen und bin an einem Satz hängengeblieben: Der Weg war weg.
Gestern auf unserer Labyrinthtour durch Unterfranken haben wir auf der Fahrt nach Werneck ein bisschen damit wortgespielt: Wann ist der Weg ein Weg und wann ist der Weg weg? Wann ist es ein Weg ohne Wiederkehr? Wandelt sich der Weg beim Wandeln so, dass er dann weg ist?
Und in Werneck auf der Suche nach dem Labyrinth dort hat sich das alles als bittere Wahrheit herausgestellt: Der Weg war wirklich weg. Das Labyrinth war nicht mehr da. Es musste einem Neubau auf der grünen Wiese weichen.
So schnell kann es gehen.
Und für Six-Word-Memoir-Anhänger: Die Überschrift ist ein Six-Word-Memoir.




[...] ausgebaut und neuen Straßen, Parkplätzen und Ikea gewichen. Also muss ich neue Wege suchen (denn der Weg war weg wie in Werneck). Die [...]