Das Bypass Labyrinth
20. Oktober 2008 von Erwin
Passend zum Thema dieser Tage passt hier gut ein Artikel zum Bypass Labyrinth.
Vor gut einem Jahr habe ich in einem Bericht über die schwedischen Trojaburgen auf mymaze auch über die Sonderform eines Labyrinths im Bypass-Modus geschrieben.
Man sieht, es gibt für fast alles ein Labyrinth. Auch ein Herzlabyrinth hatten wir schon.
Wie sieht der Bypass nun aus?
Hier die Schemaskizze aus dem Buch Gotländskt Arkiv 1983, in dem John Kraft über die schwedischen Trojaburgen schreibt. Die Skizze selbst ist von Bo Stjernström, einem weiteren schwedischen Labyrinthfachmann.
Zu sehen das inzwischen wohl allen Besuchern dieses Blogs bekannte Grundmuster mit der Variante der Linienführung zur Erzeugung eines Bypasses.
Hier eine Zeichnung des vollständigen Labyrinths, damit man die gesamte Linienführung nachvollziehen kann.
Ohne den Bypass ergäbe das ein Labyrinth mit 11 Umgängen, so sind es nur 10 Umgänge.
Und hier der Ariadnefaden:
Jetzt frage mich aber keiner für was so ein Labyrinth gut war.
Vielleicht eines für Herzkranke? Weil man da einen Umgang weniger hat? Weil man eher an der Mitte vorbeikommt? Weil die Mitte größer ist? Weil weniger manchmal mehr ist?





lieber erwin,
nein, ich frage dich nicht, wofür so ein labyrinth gut ist !
)
dir sei ruhe und entspannung gegönnt
ich frage dich nicht, ich geb dir einfach eine antwort aus der fülle möglicher antworten, so etwas n hoch 3214765
also: so ein labyrinth ist gut, damit sich manch einer nicht so einsam in einem urlabyrinth fühlt, denn so ein bypass in gemeinschaft tröstet doch sanft und leise und erzählt von den wundern des lebens
herzliche grüßen
ilse
lieber erwin,
nun sind vier tage vergangen,
ohne von dir zu lesen
du bist wohl in dieser zeit in deinem bypasslabyrinth unterwegs
auf dem weg ins zentrum, das dir frieden schenkt und gesundheit
und von dort wieder hinaus in die welt des www
gutes gehen, vorankommen und wandeln !
mlg
ilse
Ihr Lieben alle,
noch etwas leicht verwirrt, nach meiner großen Operation vom Montag, wandle ich hier wieder einmal im Blog.
Es hat auch zu tun mit Technik, denn so ein Internetcaféplatz ist (zumindest hier) nicht so leicht zu bedienen. Und dann tippe ich auch noch daneben.
Dank der Unterstützung aller meiner Kinder klappt es jetzt.
Donnerstag früh wurde ich wieder in die Normalstation gebracht (2-Bett-Zimmer, Fotos werden nachgereicht) und jezt geht es nur noch vorwärts, kurz ich bin ein “Musterpatient”.
Ab nächsten Freitag ist die Anschlussbehandlung in der Degenhardt-Klinik in Bad Kissingen voresehen. Dienstag sollte ich heim, vielleicht kann ich bis Donnerstag hier bleiben.