Wie baue ich ein Knidos Labyrinth aus Pflastersteinen?
3. August 2009 von Erwin
Die Vorbereitungen zu diesem Labyrinth sind bekannt. Sie waren schon Gegenstand eines Artikels mit dem Titel: Wie baue ich ein Knidos Labyrinth mit Rindenmulch?
Das war gleichsam der Probe-Lauf oder ein Probe-Exemplar für die endgültige Fassung.
Inzwischen die Wiese war noch einmal gemäht geworden und der Rindenmulch war weitgehend verschwunden. Zur Vorbereitung für den Bau mussten daher die Linien wieder abgesteckt werden. Dazu wurden nach der schon früher vorgestellten Methode die 5 Mittelpunkte wieder mit Eisen markiert. Davon ausgehend, wurden von innen nach außen die Begrenzungen für das Labyrinth mit weißer Markierungsfarbe auf den Boden aufgesprüht. Gewählt wurde eine Doppellinie in etwa 14 cm Breite. Das war dann die Markierung für die mit dem Spaten auszuhebenden Gruben.
Hier Bilder von der Vorbereitung:
Es waren so ungefähr 10-12 Personen im Einsatz. Das Ausstechen des Rasens konnte gleichzeitig und an verschiedenen Stellen durchgeführt werden. Der überschüssige Rasen wurde weggefahren, auf dem Rückweg die Betonpflastersteine (20 cm lang, 10 cm breit) beigeschafft, sowie der Splitt für das Pflasterbett.
Die Verlegung der Pflastersteine begann mit der “Grundsteinlegung” in der Mitte des zentralen Kreuzes. Von hier aus wurden dann, beginnend an den vier Enden des Kreuzes, die 8 Bögen des Labyrinths bis zum jeweiligen Endpunkt an den vier Wendepunkten (die gleichzeitig wieder Mittelpunkte sind) gelegt. Dadurch waren keine Zwischen- oder Passstücke notwendig. Ebenso konnte das schon während des Ausstechens geschehen.
Hier eine Diaschau mit Bildern vom Bau:
Jeder hat sich seine Arbeit gesucht, das Zusammenspiel ergab sich von selbst. Ein Lob und ein Dankeschön an alle Beteiligten.
Mit dem Legen des “Schlußsteins” war das Labyrinth nach 5 Stunden Bauzeit fertig.
Hier das Ergebnis:
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meine herren,
gratulation zu ihrem bauwerk!
was einer in einer woche nicht schafft,
hat das team in 5 stunden geschafft !
das zur arbeitsleistung
nun aber auch meine weiterführende frage:
wie erweist es sich in der praxis?
wie begeht es sich frühmorgens ? mittags? abends?
wie fühlt es sich an? begehen sie es oft in der gruppe?
lieber alleine?
wie läßt sich die wirkkraft dieses selbstgebauten labyrinths beschreiben?
ich – als labyrinthforscherin – würde mich sehr
über rückmeldungen dieser art
auf diesem blog freuen !
werde immer wieder mal nachschauen,
was hier steht ….
oder haben die baumeister
das labyrinth für andere
zum begehen gelegt?
mit fröhlichen grüßen
ilse
Wow, eine tolle Arbeit. Ich habe vor einiger Zeit ein Blumenlabyrinth mit Kindern angelegt, sehr klein (die jüngsten waren 2 Jahre alt …), aber damit können wir uns keinesfalls messen. Ich hoffe, es wird viel genutzt!
Es kommt nicht auf die Zeit an, sondern darauf, dass es begangen wird.
Mal sehen, wie es sich entwickelt, das neue, junge Labyrinth.
Da bin ich doch vor kurzem einem Artikel “Im Labyrinth des Lebens” auf mesalina67’s blog begegnet. Jetzt weiß ich woher er kommt.
http://bettinereichelt.wordpress.com/2009/07/28/im-labyrinth-des-lebens/
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