“Irrwege, Labyrinthische Variationen” nennt sich eine Ausstellung im Centre Pompidou-Metz, die ich am 6.1.2012 zusammen mit mehr oder weniger labyrinthbegeisterten, aber lieben Menschen, besuchen will.
Alles ist natürlich in Französisch und der offizielle Titel lautet: Erre, variations labyrinthiques.
Ein kurzer Auszug aus der Beschreibung der Veranstalter (die gibt es neben Französisch und Englisch auch auf Deutsch):
Ausgehend vom Motiv des Labyrinths, kreist diese Gruppenausstellung um das Thema des Umherirrens, des Verlusts und des ziellosen Umherschweifens sowie deren Darstellungsformen in der zeitgenössischen Kunst.
Die universelle, archaische Form des Labyrinths wird hier begriffen als Metapher für die sich über Um-, Ab- und Irrwege vollziehende Annäherung an ein Ziel.
Das klingt zwar verdächtig nach viel Irrgarten und wenig Labyrinth, mehr nach Verwirrung als nach Orientierung; ich lasse mich jedoch gern überraschen.
Die Ausstellung läuft seit 12.9.2011 und dauert noch bis 5.3.2012.
Ein Artikel von Elizabeth Farrelly in The Sydney Morning Herald über Labyrinthieren mit dem Titel (natürlich in Englisch): Leave behind the retail maze, zen is just a single path away
Kleiner Tipp: Falls Ihr Browser mit der Google Toolbar und der Übersetzungsleiste ausgestattet ist, lassen Sie sich doch einmal die Website von Herrn Google oder wem auch immer, übersetzen. Sie werden staunen!
peter rüedis dürrenmatt biografie erschien heuer im diogenes verlag. ein dicker schmöcker von über 960 seiten…
ich bringe hier im blog nur ein zitat daraus:
“… denn jeder Versuch, die Welt, in der man lebt, in den Griff zu bekommen, sie zu gestalten, stellt einen Versuch dar, eine Gegenwelt zu erschaffen, in der sich die Welt, die man gestalten will, verfängt wie der Minotauros im Labyrinth.”
(Seite 238)
ilse