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Lermooslabyrinth

Der viele Schnee in Lermoos hat mich natürlich auch dazu verführt, ein Labyrinth zu “trampeln”. Das sollte im Angesicht der Zugspitze sein. Aber leider hat sich nach dem Anlegen des Labyrinths die Sonne nicht mehr gezeigt und die Wolken haben den Blick auf die Zugspitze auch nicht mehr freigegeben. Nur die Kirchturmspitze von Lermoos war zu sehen. Dabei gibt es an dieser Stelle abends immer das schönste Alpenglühen.

Labyrinth vor der Zugspitze

Labyrinth vor der Zugspitze

Dann eben nächstes Jahr.

Noch ein Schneelabyrinth

Inzwischen haben wir den ganz normalen Winter hier. Und damit erhöhen sich die Chancen auf ein immer schöneres Labyrinth. Denn der Schnee deckt gnädig alle verräterischen Spuren zu. So gibt es also die Gelegenheit die kleinen Fehler des alten Labyrinthes zu korrigieren. Und jedes Mal zeigt sich etwas Neues.

Neuauflage

Neuauflage

Die Spuren im Schnee zeigen dann auch den inneren Zustand des Gehenden, oder anders gesagt: Der Weg entsteht, wenn man ihn geht. Und so sieht er jedes Mal anders aus. Und wieder gibt es ein anderes und ein neues Labyrinth.

Der Winter kommt wieder

Nach dem mittleren Fiasko mit Daisy und dem Wasserlabyrinth ist nun der ganz normale Winter bei uns eingekehrt. Sogar begleitet von einigen Strahlen Sonnenschein. Das war der sonnenärmste Januar seit 30 Jahren in Würzburg.

So ergab sich auch die große Chance für ein zweites Schneelabyrinth. Die Mitte wurde größer, bietet Platz für 2 und sieht aus wie ein Herz.

Das zweite Schneelabyrinth

Das zweite Schneelabyrinth

Der Weg entsteht, wenn man ihn geht. Wie im Labyrinth so im Leben.

Daisy hat uns verlassen

Nach der ausgebliebenen großen Katastrophe nun die kleine. Der Schnee ist geschmolzen und das Labyrinth verblasst.

Ein Labyrinth im Schnee

Daisy ging, der Schnee schmilzt

So ist das mit dem Lauf der Natur. Alles ist im Wandel, selbst die Wege. Nichts bleibt wie es war. Das ist das Leben.

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