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Luftboote vor dem Mammutbaum

Es gibt noch mehr Boote auf dem Schwanberg: Im Schloßpark kann man auf einer Wiese in der Nähe des Mammutbaums Luftboote bewundern.

Es sind Skulpturen von Motron A. Havelka aus dem Erbachshof bei Eisingen

Luftboot

Luftboot

Und wieder gibt es einen Text dazu:

Es gibt keine Materie.
Alles besteht aus der gleichen Substanz.
Was wir sehen, sind nur verschiedene
Erscheinungsformen der Elemente.
Licht – Sternenstaub – verdichtet zu Äther, Luft,
Feuer,  Wasser, Erde und mit unterschiedlichen
Schwingungen.
Boote – aus scheinbar schwerem Material, im
Feuer gebrannt – erheben sich aus dem Wasser
und gleiten durch die Luft.

Sie sind aus gebrannter Eiche und streben dem Himmel zu.
Wie auch diese Eiche aus dem Friedwald:

Eiche

Eiche

Abschied von Kurt Markert

Gestern nahmen wir Abschied von Kurt.

Kurt Friedrich Markert
* 24. 12. 1935 in Kitzingen
† 09. 09. 2008 auf Teneriffa

Die nüchternen Daten auf seinem Sterbebildchen. Und dazwischen? Jeder hat da seine eigenen Erfahrungen, Erlebnisse, Begegnungen, Erinnerungen …
Im Kreis der Familie und im Kreis vieler Pfadfinder, der jetzigen und der ehemaligen, vom Stamm Schwarze Adler Kitzingen haben wir ihn auf seinem letzten Weg hier auf Erden begleitet. Auf dem Schwanberg hat er sein Grab gefunden. Unter einem Baum. So hat er es sich gewünscht.
Viele gemeinsame Erinnerungen wurden gestern wach. Der Schwanberg war das Ziel so vieler Wege unserer Kindheit und Jugend.

Und noch einmal haben wir gesungen:

Nehmt Abschied, Brüder, ungewiß
ist alle Wiederkehr,
die Zukunft liegt in Finsternis
und macht das Herz uns schwer.
Der Himmel wölbt sich übers Land,
Ade, auf Wiedersehn!
Wir ruhen all in Gottes Hand,
Lebt wohl auf Wiedersehn.

So ist in jedem Anbeginn
das Ende nicht mehr weit.
Wir kommen her und gehen hin
und mit uns geht die Zeit.

Nehmt Abschied Brüder, schließt den Kreis,
das Leben ist ein Spiel.
Und wer es recht zu spielen weiß,
gelangt ans große Ziel.

Auf seinem Sterbebildchen steht auch folgendes Gedicht von Erich Kästner:

Die Seele wird beim
Pflastertreten krumm.
Mit Bäumen kann man
wie mit Brüdern reden
und tauscht bei ihnen
seine Seele um.

Gut Pfad

Holzskulpturen auf dem Schwanberg

Am Schwanbergtag, am Sonntag, dem 15. Juni 2008, gab es eine kleine Ausstellung von Holzskulpturen im Kreuzgang vor der St. Michaelskirche.

Sie wurden geschaffen von Werner Friedlein aus Kronach.

Er möchte gern die Form, die das jeweilige Holzstück in sich birgt, hervorbringen.
Der Künstler will nicht seine Vorstellungen in das Holz hineintragen, sondern er schaut und legt frei, was das Holz von sich erzählt.

Schwanberglabyrinth

Auf dem Schwanberg im Steigerwald gibt es auf dem Gelände der Communität Casteller Ring ein ganz eigenes Labyrinth. Es paßt so gar nicht in die herkömmliche Typologie.

Der Grundriss (dargestellt ist der Weg)

Der Grundriss (dargestellt ist der Weg)

Es erfüllt alle Kriterien eines Labyrinths: Ein eindeutiger Weg hinein in die Mitte – und derselbe Weg führt auch wieder heraus. Es gibt vier Sektoren, die der Reihe nach ganz abgeschritten werden mit jeweils einer spiralförmigen Kurve nach innen und nach außen. Vom Eingang aus geht es zuerst nach rechts, dann umrundet man in einem großen Kreis das Labyrinth, bevor man in die 4 Sektoren kommt. Das sind Elemente eines römischen, runden Labyrinths, aber es ist doch kein “echtes” römisches Labyrinth.

Nach einem Regenschauer

Nach einem Regenschauer

Mehr über die Entstehung erfahren Sie in einem Bericht auf mymaze … Link>
Es gibt auch eine kleine, mit Musik unterlegte Animation auf mymaze … Link>

Diese Animation hat es immerhin zu einem Menüpunkt auf der amerikanischen Website Gratefulness.org gebracht … Link>
Es gibt aber auch ein “eigenes” virtuelles Labyrinth auf Gratefulness.org … Link>

Gebrannt in Ton

Gebrannt in Ton