Der Sprechende Name TRUIA – Folgebeitrag 2
Geschrieben in der Kategorie Allgemein, Gastbeiträge, Labyrinth Schlagworte: Krug von Tragliatella, Tür, Trojaburg, Urwortskern am 8. Oktober 2011 2 Kommentare »
© Zoltán Ludwig Kruse
Sanskrit Bezüge zum Urwortskern T[i/ü/e/a/ö/o/u]R
Wie die folgenden Wortklangbeispiele es belegen, sind die Bezüge auch in dieser alten Sprache reichhaltig: dār~a (engl. ”tear~ing”) ”wild wütend, Zerriss, Brechen, Spalten” (↔ TÖR); dār~aka (engl. ”breaking, tear~ing, splitting”) ”Brechen, Zerkleinern, Bruch”; dār~i (engl. ”splitting, tear~ing asunder”) ”auseinander reissen”, dār~ita (engl. ”tor~n, rent, divided”) ”zerrissen, Riß, Sprung, Spalt, geteilt”; dār~ú (engl. ”braking, splitting”) ”Brechen, Spalten” (↔ TÖR~Ő ”Brecher, brechend/e/r”); Dār~uka, Name von Krishna´s Wagenlenker (der herum~fähr~t/-kehr~t; TÉR~Ő ”Herumkehrer, kehrend, Kehre”, TÉR~Ő~KE ”Kehrelein”); dúr = dvār (engl. ”a door”) ”ein/e Tor/Tür”; duro-dara (engl. ”door-opener”) ”Tür/Tor-Öffner” (↔ TÉR~Ő-TÁR~Ó ”Kehre-Öffner”; eine recht bemerkenswerte lautlich-inhaltliche Übereinstimmung!); dúr~ya (engl. ”belonging to the door or house, a residence”) ”zum Tor oder Haus gehörig, ein Aufenthaltsort”; tir~ás (engl. ”throu~gh, across, beyond, over, so as to pass by, apart from, without, against”) ”dur~ch, quer durch/über, jenseits, vorüber, über, vorbei, aus, zu Ende, so wie vorübergehen/-fahren, geschieden von, ohne, gegen, wider”; Dhár~ma (engl. ”that which is established or firm, steadfast decree, statue, ordinance, law”, hebr. ”Thor~a”) ”das, was festgesetzt oder beständig ist, fest gegründete Verfügung, Statue, Regel, Gesetz” (↔ TÖR~VÉNY Gesetz).
Lateinische Bezüge zum Urwortskern T[i/ü/e/a/ö/o/u]R:
Ter ”dreimal”, ter~ni ”je drei”, ter~ere ”(ab)reiben, oft gebrauchen/besuchen/befahren”, ter~gi-ver~sari ”Ausflüchte suchen”, ter~gi~ver~satio ”Verzögerung/Abweichung” (↔ EL-TÉR ”ab-weicht/kehrt”), ter~minare ”begrenzen, beschränken, bestimmen, festsetzen”, ter~rere ”(er)schrecken”, ter~ra ”Erde”, ter~renus ”aus Erde, auf/in der Erde befindlich” (↔ ÉR ”Quelle, Ader, Gang, gelangt, berührt, reift”, TÉR ”kehrt, Feld, Raum”), tor~mentum (it. ver~ricello) ”Winde”, tor~quere ”dreh~en”, tor~quis ”Gewundene/ Ge~dreh~te/Halskette”, tur~ba ”Ver~wirr~ung, Tur~bulenz”, tur~bare ”ver~wirr~en, trü~ben, aufwühlen”, tur~bidus ”s~tür~misch, ver~wirr~t, ge~trü~bt”, tur~bineus ”wir~belnd, krei~send”, tur~bulentus ”s~tür~misch/tur~bulent, wirr”, tur~ma ”Schwadron (röm. Reiterabteilung von 30 Mann), Schar, Schwarm”, tur~ris ”Tur~m, hoher Bau, Palast, Burg” usw.
Italienische Bezüge zum Urwortskern T[i/ü/e/a/ö/o/u]R:
Tir~anno/a ”Tyr~ann/in”, tir~annia ”Tyr~annei/Gewalt-/Willkürherrschaft” (Dru~ck, Er~drü~ckung, Unterdrückung ↔ TŰR ”(er)duldet”), tir~are ”(aus-, zu-)ziehen, wer~fen, ab~feuer~n, schleppen, dru~cken/abziehen”, tir~o ”Ziehen, Schießen, Wer~fen, Schuß, Wur~f, (Pferde-) Gespann, S~trei~ch”, tir~aggio ”Luftzufuhr”, tor~o ”S~tier” (gr. taur~os, lat. taur~us ↔ TÚR ”wühlt”, TÚR~ÁS ”Wühlen”, SZÚR ”sticht”, SZÚR~ÁS ”Stich, Stechen”, TÚR~ÓS ”wühlig”, SZÚR~ÓS ”stichig”), tor~re ”Tur~m” (engl. tower), tor~ta ”Tor~te” (die krei~srunde), tor~tor~a ”Tur~teltaube” (die gur~rende, TUR~BÉK~OL ”tur~telt”), tor~tuosità ”Gewundenheit, Krü~mmung”, tor~to ”Unrecht” (abge~kehr~t von der Wahrheit ↔ EL~TÉR~T).
Englische Bezüge zum Urwortskern T[i/ü/e/a/ö/o/u]R:
Thro/trou~gh ”Schnellver~kehr~ss~tra~ße, Autobahn”, tra~ck ”S~pur, Fähr~te, Pfad, Weg, Bahn”, tra~ct ”(Land-) S~tri~ch, S~tre~cke, Gebiet, Fläche”, tra~de ”Handel (Wahren-Ver~kehr)”, tra~ding ”handel~trei~bend”, tra~ffic ”Ver~kehr”, tra~in ”Zug, Kar~awane, Reihe, Ser~ie”, tra~mp ”wandern, marschieren, laufen”, tra~vel ”fahr~en, gehen, laufen”, trea~d ”be~tre~ten, gehen, schreiten auf”, tree (↔ trou~gh, terr~ain) ”Baum” (↔ russ. der~evo; die germ. Weltesche Yg~dra~sil ↔ TÉR ”Raum, Feld; kehrt”, TER~JED ”dehnt/weitet sich aus”, TER~EP ”Gelände”, TER~EB~ÉLY ”Ausladung/
-weitung/-dehnung” der Baumkrone, TER~EB~ÉLY~ES ”ausladend”), tre~nd ”sich wenden, ers~tre~cken, ausdehnen”, tear (tor~e, tor~n) ”zerreißen, (auf)spalten, zersplittern, rasen, toben, Toben, Raserei” (↔ TÖR), tear around ”herumrennen/-tour~en”, tear down ”abreißen/-brechen, Trä~ne (tre~nnt sich und kehr~t her~vor aus dem Auge)”, tra~p (it. tra~ppola) ”Falle, Fallgrube, Schlinge, Fall~tür” (↔ TŐR); tra~pper ”Fallensteller, Tra~pper”; tra~verse ”dur~ch-/überqueren, durchkreuzen, Querlinie, Tra~verse, Hindernis, Dreh~bewegung, Queren, Schwenkbereich, Schwenkung” (↔ door – Tür/Tor), thre~shold ”Schwelle”.
Wechselbeziehung der Urwortskerne
T[i/ü/e/a/ö/o/u]R – K[i/ü/e/a/ö/o/u]R – P[i/ü/e/a/ö/o/u]R
Die Labyrinthos Darstellung auf dem Weinkrug von Tragliatella selbst, die die Inschrift TRUIA im äußersten Umgang trägt, ist offenbare Kundgebung der Realität von Verwobenheit der Urwortskerninhalte KÖR – PIR – TER, denn es zeigt den Betrachtern die Bildelemente: Krei~s – Krei~sen – Kehr~e – Kehr~en – Kur~sieren (KÖR) – For~m – Fahr~t – Fahr~en – Wir~bel – Wer~den (PIR/BYR) – Tour~en – Tur~nier – Tur~nus – Dreh – Dreh~en (gr. tro~chos “Rad“) – Dreh~ung – Trieb – Trei~ben (TER). Das Korrespondieren der drei Urwortskerne wird noch deutlicher, wenn man sich die Realisierung einer bestimmten Bedeutung in den Wortklängen verschiedener Sprachen anhört und diese miteinander vergleicht. Der Vergleich spricht dann für sich selbst: wieder-dreh~en/-kehr~en ↔ it. “ri~gir~are“ ↔ engl. “re~tur~n“; Dreh~ung/Kehr~e/Wendung ↔ it. “(ri)~gir~o“ ↔ engl. “tur~n, tor~sion“; um-/zurück-kehr~en ↔ engl. “re~tur~n, tur~n round“; zurück-/wieder-kehr~en/-wer~den ↔ it. “ri~tor~nare ↔ engl. “to re~tur~n“; Rück-/Wieder-kehr ↔ it. “ri~tor~no“ ↔ engl. “re~tur~n, re~cur~rence“; Dreh~en, wir~beln, sich dreh~en, um-dreh~en, -kehr~en, Wendung, Runde, Rundgang, Wechsel, Wende ↔ engl. “tur~n“; sich um-dreh~en, -wenden, -kehr~en ↔ engl. “to tur~n about“; Dreh~ung/Kehr~en, Wendung, Übergang, Wechsel ↔ engl. “tur~nover“; zurück-/wieder-kehr~en/-wer~den, Rück~kehr/-kunft, Wieder~kehr ↔ engl. “re~tur~n“; (An-, be-)trei~ben, fahr~en, bohr~en, energisch be~trei~ben, durchsetzen/-führ~en, den Ball trei~ben, Fahr~en, Fahr~t, Trie~bwerk, Trie~bkraft, Trie~b, An~trie~b, Dru~ck (drü~cken), drä~ngen/dri~ngende Sache, Auf~trie~b ↔ engl. “dri~ve“; trei~bend, Trei~b-, Trei~ben, Fahr~en ↔ engl. “dri~ving“; ver-/um~dre~hen/krü~mmen ↔ it. “tor~cere“; um-dreh~en, -wenden ↔ rum. “în~toar~ce“; Rück~kehr ↔ rum. “în~toar~cere“; zurückge~kehr~t ↔ it. “ri~tor~nato“ ↔ rum. “în~tor~s“; Wendung/ Dreh~ung/Kehr~e ↔ it. “ri~tor~nello“ ↔ rum. “în~tor~să~tur~ă“. Diese vorliegende “Kon-fusion” der Drei Urwortskerne belegt auch der deutsche Satz: “Manche wichtige Tür~en werden geradezu fre~netisch von tur~bulent wir~belnden, ein- und aus~kehr~enden Menschen-Schar~en (SOR “Ser~ie, Reihe“) fre~quentiert, dur~ch-dru~ngen, dur~ch-quer~t“.
Das die Inschrift TRUIA tragende Labyrinthos auf dem Weinkrug von Tragliatella ist zusammengewachsen dargestellt mit einer Reihe von jungen menschlichen Gestalten: zwei am Boden liegend kopulierenden (Geschlechts-Ver~kehr trei~benden: TÁR “öffnet, schließt weit auf, bietet an“, TÉR “kehr~t“, TÚR “wühlt“), eine ursprüngliche heilige Hochzeit zelebrierenden Paaren auf der rechten (das obere Paar ist auf einer erhöhten Unterlage dargestellt, während das untere sich auf dem Erdboden befindet) und zwei hintereinander reitenden, aus-kehr~enden und dahinziehenden Reitergestalten auf der linken Seite. Diese explizite Art der dicht nebeneinandergestellten Darstellung dieser Bildanteile des Weinkruges nötigt geradezu die Betrachtenden zu einer zusammen-hängenden Lesung dieser Symbole. Das Ein-/Dur~ch-/Her~vor-kehr~en, Ein-/Dur~ch-/ Ausziehen, Hinein-/Dur~ch-/Hinauss~tre~ben in, dur~ch und aus dem Labyrinthos bildet somit eine Metapher der durch paarende Fortpflanzung sich ereignenden Wiedergeburt des Menschen. Durch die Ader-Blut-Strom ÉR-VÉR-ÁR genährte ”starke Kraft” ERŐS ERŐ des Eros, die den wollusterfüllten Paarungsakt bewirkt, erhält das in der heilen Mitte des Labyrinthos geborgene Zeichen MYŠ-TER-UM: “Paargezeugtes Anderes/Neues – generiert durch Abzweigung – in der Mutter“ Gültigkeit. Wesentlich scheint mir dabei die Gegebenheit, dass diese verschmolzene Art der Darstellung der kopulierenden Paare mit dem Labyrinthos sich in direkter, natürlicher Entsprechung befindet mit der Klanglichkeit des Wortnetzgewebes, dessen Ausgangsknoten die zahlreichen Wandlungsgestalten der Urwortskerne TIR, GIR und PIR bilden. Dass heißt, dass auch in diesem Fall, wie allgemein, das Bildhafte das lautsprachliche Gewebe in eingestimmter Art und Weise reflektiert.
Die Darstellung des Klein~tier-Paar~es auf dem Weinkrug, wobei das eine Tier das andere trei~bt, setzt eine zusätzliche Betonung und vermittelt die für die Tier~welt wesentliche Schlüßelbotschaft: “Trie~b, Trei~ben, Ge~trie~ben-sein“, der Weg zur unendlichen Serie von Kör~per-for~m-wer~dungen. Die onduliert krie~chende lange Schlange, Symboltier der sub~ter~restrischen hin-und-her kehr~enden (TÉR~Ő) Ader-Strom-Kräfte (ÉR-ÁR-ERŐ) ist hier ebenfalls präsent. Und auch diese Botschaften erhalten Realisierung durch die Urwortskerne T[i/ü/e/a/ö/o/u]R – K[i/ü/e/a/ö/o/u]R – P[i/ü/e/a/ö/o/u]R.
Die Botschaft von SOR ”Serie”
Wortklänge wie Zir~kulieren, Zir~kel, Zir~kus, Zer~emonie, Ser~mon, mag. SOR “Ser~ie, Sequenz, Reihe“, SOR~OZ~AT “Reihenfolge“ sind rückverbunden an die grundsätzliche Vorstellung von “Rundsein, Rotieren, Abrollen, Abspulen“ (der Sequenz), die einen wesentlichen Aspekt des Archetypus ☼, namentlich des großen himmlischen Sonnen-Kreises darstellt. Wie in früheren Texten von mir bereits erläutert, ist der Archetypus ☼ mit dem Urwortskern KIR/GIR/KÖR “Krei~s“ lautsprachlich realisiert. Die Wortklänge fra. char, engl. char~iot (beräderter, rollender) “Wagen“, Chor (Krei~s der Sängerinnen und Sänger), mag. SOR “Serie, Reihe“, die diese Verbundenheit belegen, können somit als lautlich-inhaltliche Variationsgestalten des Urwortskernes KIR/GIR/KÖR “Krei~s“ erkannt werden (K < G < CH < S).
Die Darstellungen auf dem Weinkrug von Tragliatella übermitteln sehr klar den Gedankeninhalt “Serie, Sequenz“, die, naturgemäß, Krei~slauf geprägt ist (Zir~kulieren, Tur~nier, Kur~sieren, Krei~slauf/-Dreh~ung KÖR-FOR~G~ÁS; FOR ↔ KÖR < SOR). Dies äußert sich in der serienmäßig angeordnete Aufstellung der zu Pferd reitenden und zu Fuß schreitenden Knabengestalten. Sie sind an der Zer~emonie (ser~ienartig “abrollende“ Reihenfolge von Handlungen) des TéRÚJJÁ “Kehrt zum Neuen“ Turnier-Spiels beteiligt (in einem Tur~nier kommt es stets auf (Ein)Tre~ffen – Tre~ffer – Tro~phäe und Tri~umph an). Die Ser~ie dieser, und überhaupt aller, Tier- und Menschen-Gestalten kehr~t her~vor aus dem in der Mitte des LABYRINTHOS geborgenen MYŠ-TER-UM. Die im Magyarischen gegenwärtigen Variationen und Entwicklungen des Urwortskerns SOR, Wandlungsform des Urwortskernes KOR/KÖR “Zeitalter/Kreis“ und Wurzel des Wortklanges “Ser~ie“, bieten den hörend Betrachtenden allgemeine, vielfältige und überaus wertvolle Botschaften: SOR “Ser~ie, Reihe“ (Labat, Šumerogramm Nr. 152 SAR, in “Reihe“ gepflanztes grünes Gemüse), SOR~OL “reiht auf“, SOR~S “Schicksal“ (zyklische Abfolge von Lebensereignissen), SOR~OZ~AT “Reihenfolge“, SZER “Zer~emonie, -mal/-fach, Mittel, Gerät“ (die zur Vervielfältigung dienen), SZER~V “Organ“ (Multipel gleichartiger Zellen; ein zu bestimmter Leistung dienender Kör~per~teil mehrzelliger Lebewesen), SZER~V~EZ “organisiert“, SZER~V~ES “organisch“, SZER~V~EZ~ET “Organismus“, SZER~V~EZ~ÉS “Organisierung“, SZOR~OZ “multipliziert/vervielfältigt/mehrt“, SZER~ET “liebt“, SZER~ET~Ő ”Liebende/r, Geliebte/r“, SZER~ET~ET (universale) “Liebe“ (lat. car~itas), SZER~EL~EM (sinnliche) “Liebe“, SZER~EN~CSE “Glück“ (↔ For~tuna, FOR~OG, FOR~DUL “dreht/wendet sich“).
Ebenso bedeutend erweist sich mir die Mitteilung der Realität von “Harmonie“, von Geordnetheit, die durch die Familien-Harmonie bildende Drei~heit Mutter-Vater-Kind dargestellt ist. Diese erhält Realisierung durch die Wortklänge GAR ”Stimmenflut” (↔ Chor, Har~a, Hur~ra!, Har~e, Har~e, Gur~u!; vergl. m. ”jemandem den Gar ausmachen”), KÖR ”Kreis” (fra. cœur, it. cuor~e ”Her~z”) und GYER~EK ”Gör/e, Kind”, HÁR~OM ”Drei”, HÁR~M~AS ”Dreier”, HÁR~M~AN ”zu dritt”, HÁR~M~AN JÓ ”zu dritt Gut”, die allen wohlbekannte Har~monia/Har~monie. Wenn man das Detail dieser Drei~ergruppe, die in der eigenen Imagination die Familie als Kerngrundlage der menschlichen Gesellschaft wachruft, eine geraume Zeit anschaut, wird einem allmählich die darin geborgene Dreh~bewegung bewusst. Und zwar im zentralen Zwischenraum der Kommunikation. Die große (Ei-) Sphäre in der Hand der Frau, die etwas kleinere (Apfel-) Sphäre in der Hand des Mannes und die rechte Hand des Mädchens, die unmissverständlich auf den Frauenschoß, dem Ursprung der unendlichen Ser~ie menschlicher Geschöpfe weist, sind ihre einprägsamen Momente. Der/die mecher/etruskische Gestalter/in der Darstellung hat hier, m. E., mit aller einfachsten Ausdrucksmitteln die Botschaft des zyklischen Krei~slaufes der “Wieder~kehr“ TRUIA/TÉRÚJJÁ des Lebens aus dem Mutterschoß meisterhaft realisiert.
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