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Trotz größter Anstrengungen ist es uns (DOESL) nicht gelungen, einen echten Doolhof (= Irrgarten) zu besuchen, obwohl wir am Dutch Maze and Labyrinth Symposium 2011 der Dutch Maze and Labyrinth Society in Eibergen teilgenommen haben. Da half weder Plan A noch Plan B.

Ich fange einmal mit dem Ende an, das ist labyrinthisch und bedeutet auch: Das Ende ist der Anfang und der Anfang ist das Ende.

Am Tag nach dem offiziellen Ende des Symposiums (also am 4.6.2011) machten wir uns allein auf die Suche. Zuerst erkundeten wir ausführlich das “Het Energy – labyrinth/kunst”-Werk in Lochem. Da war schon der halbe Tag herum. Aber da die österreichische Sektion der DOESL unbedingt Bötchen fahren wollte, was auch geschah mit dem Flaggschiff  “Jappe” der Stichting Berkelzomp auf der Berkel bei Borculo; und die Deutsche Sektion der DOESL sehr nahe am Wasser gebaut hatte, scheiterte der erste Versuch, da der anvisierte Doolhof van Ruurlo (nur) von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet hat.

Und wir vorher zu lange in der Pannenkoekboerderij De Heikamp sehr leckere Pfannenkuchen gegessen hatten. Und einige Damen der DOESL unbedingt zwischendurch noch Shoppen und frische, holländische Kirschen direkt vom Erzeuger essen wollten (es wurden französiche). Außerdem war die Beleef de Berkel-Schifffahrt im VVV zu bezahlen. Zwischendurch musste es noch ein Cappuccino sein im Lunchroom de Heerlijkheid direkt an der Kirchenmauer, wobei der wereldmuseumwinkel schräg gegenüber auffiel und zu neuen Einkäufen lockte, obwohl die Lokomotive der lijn 56 unliebsame Erinnerungen an Geburtsjahrgänge auslöste. 

Auch der Versuch stattdessen ein Labyrinth zu besuchen schlug fehl, da uns keine Einheimischen, egal ob mit Fahrrad, Skateboard oder Hund unterwegs, sagen konnten, ob in De Kaardebol in Zutphen ein echtes Labyrinth wäre oder nicht und wo der Harenbergweg 1 liegt. Allerdings war es inzwischen dunkel geworden und Mitternacht nicht mehr weit.

Merke: Mache einen Plan, aber befolge ihn nicht.

Frage nach dem Weg, aber suche ihn selbst.

Darum als Einstieg in die Berichterstattung zum Symposium dieses kleine Video auf YouTube von einem Versuch das niederländische

Wie wil dolen in het groen, moet dat in dit doolhof doen

zu übersetzen:

Als Ausgleich für unsere verzweifelten Doolhof-Wandeln-Versuche wurde uns ein (neues) Niederländisches Labyrinth geschenkt (auch wieder mit tat- und ratkräftiger Unterstützung der einheimischen Bevölkerung), das wir ausführlich erkundeten:  De Tuin van Bezinning. Darüber später mehr.

Um ca. 21 Uhr bekamen die übrigen Mitglieder der DOESL plötzlich Hunger. Dadurch wurde mir in Zutphen endlich auch der in Amsterdam leider nicht gelungene Besuch eines Coffee Shops ermöglicht. Der lag nämlich genau schräg gegenüber unserem Abendessenlokal.

Wenn jemandem das alles etwas verworren ( labyrinthisch im übertragenen Sinn) vorkommt, täuscht er sich nicht. Der Tag war in Wirklichkeit noch verworrener. Aber nicht, weil ich im Coffee Shop war, wo ich eigentlich nur eine Straßenkarte der Niederlande kaufen wollte, aber nicht bekam.

Weihnachten in der Shopping Mall, why not?

Weihnachten im Einkaufszentrum.
Gibt es das?
Normalerweise nicht!

Oder eben so, wie hier am 13.11.2010,
bitte 5 Minuten zurücklehenen und genießen:

Danke an Beatrice für den Hinweis.

An der Universität von Kent im Südosten Englands gibt es seit Oktober 2008 ein begehbares Labyrinth. Damit ist sie die erste Universität in England, die neben zwei Tuch-Labyrinthen (im Haus) ein eigenes dauerhaftes Labyrinth auf dem Campus hat.

Auf Youtube ist ein kurzes Video zu sehen, das in der Kategorie Comedy angesiedelt ist. Nehmen wir einmal an, dass das Ausdruck des britischen Humors ist. Zur Mitte kommt man also auch in rekordverdächtigen 36 Sekunden.

 

Für das Labyrinth Projekt im Rahmen der Kreativen Campus Initiative war Dr. Jan Sellers verantwortlich ist. Sie sagt:

Wir verwenden Labyrinthe als ruhige, strukturierte Zeit und Orte zum Nachdenken, als Beitrag zu Erfahrungen für Studenten und den Mitarbeiterstab, und als Teil einer kreativen Annäherung an das Unterrichten und Lernen.

Beispiel für eine interdisplizinäre Arbeit war ein Workshop von Labyrinth Vermittlerin Jay Edge zusammen mit  der Dichterin und Dozentin Patricia Debney, Canterburys erste ofizielle Hofdichterin.

Der Entwurf des Rasenlabyrinths (ein 7-gängiges Chartres Labyrinth) stammt von Jeff Saward und Andrew Wiggins.

Gebaut wurde es von “The Labyrinth Builders” mit ihrer Gartenbaufirma Haywood Landscapes Ltd.

Das Labyrinth auf der Website von Labyrinth Builders.

Das Labyrinth auf der Website der Universität von Kent.

Alles in allem eine Qualitätsarbeit mit hohem Anspruch.

Quelle: Labyrinth Pathways, 3. Ausgabe, Juli 2009

Africa Festival Würzburg 2009, 1

Auch heuer war ich wieder auf dem Africa Festival.

Am interessantesten sind für mich die spontanen Sessions unter der Brücke der Deutschen Einheit.

Bisher konnte ich Videos bei Google hochladen. Das ist aber inzwischen nicht mehr möglich, so musste ich zu YouTube wechseln.

Hier also mein erster Beitrag in YouTube:

 

Im Ganzen wurden es 4 Beiträge.
Hier wieder einer, die anderen lassen sich in YouTube anschauen. Dazu wählt man am besten: Mehr von: mymaze71

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